Online-Computerpielsucht – Die Spielsucht im Internet

Seit Jahren beobachten Mediziner, Psychologen und Wissenschaftler eine zunehmend exzessive Computer- und vor allem Internetnutzung. In vielen Fällen ist alleine diese dramatische Nutzung des Internets bereits mit einer Abhängigkeitsstörung vergleichbar.

Wirklich besorgniserregend ist aber in diesem Zusammenhang die dramatische Zunahme der Online-Computerspielsucht.
Hierbei handelt es sich um eine Abhängigkeit von Onlinespielen, die im Internet angeboten und dort gespielt werden. Diese Spiele haben oft ein ausserordentlich hohes Suchtpotential.

Viele der Betroffenen neigen dazu, ihre Computerspielsucht zu verharmlosen. Dabei ist jede Spielsucht eine ernstzunehmende Krankheit, die sich oft über Jahre hinweg aufbaut und meistens zunächst ganz unbemerkt entwickelt.

Dies gilt ganz unabhängig davon, ob der Spielsüchtige seinen Zwang online, also über das Internet auslebt oder in Kasinos oder an Spielautomaten.

Computerspiele – Alles andere als harmlos

Eine immer aggressivere Werbung der Hersteller von Computerspielen mit verführerischen Lockangeboten wirken auf Menschen, die für solche Suchtkrankheiten empfänglich sind, geradezu unwiderstehlich.

Ist der Mensch erst einmal im Banne dieser Spiele gefangen, dann kreisen seine Gedanken nur noch ständig um dieses Thema und er kann diesen Zwangsgedanken kaum noch entkommen.

Irgendwann ist der Spieler kaum noch in der Lage, zwischen der realen Wirklichkeit und der Scheinrealität des Spiels zu unterscheiden.

Künstliche Freunde und scheinbare Erfolgserlebnisse

Der Reiz dieser Spiele gerade bei Kindern und Jugendlichen besteht darin, dass der junge Mensch sich einen eigenen erfundenen Charakter zulegen kann, ausserdem Kontakt zu vielen anderen Menschen bekommt und sich mit anderen verbünden kann, also scheinbar viele neue Freunde gewinnt.

Im Gegensatz zu echten Freunden in der „analogen“ Welt braucht er keine umständlichen Absprachen oder Verabredungen, sondern er kann sich jederzeit in seine Fantasiewelt begeben und empfindet sich irgendwann als Teil dieser Welt.

Aufgrund der einfachen Faszination dieser künstlichen Welt ziehen gerade junge Menschen die virtuelle Welt ihrem realen Alltag oft vor. Kämpfe, die man gewonnen hat, werden zu Erfolgserlebnissen, die in der realen Welt oft fehlen.

Looting – Echtes Geld für virtuelle Belohnung

Erschwerend kommt hinzu, dass bei vielen dieser Spiele mittlerweile auch mit (echtem) Geld für Belohnungssysteme bezahlt werden muss, z.B. um „Beutestücke“ (loots) zu öffnen oder seine Figur weiterzuentwickeln oder aufs nächste Level zu kommen.

Durch diese „in-Game-Käufe“ generieren die Hersteller der Onlinespiele mittlerweile deutlich mehr Umsatz als mit dem eigentichen Verkauf der Spiele.

Die Folgen sind für die Betroffenen oft dramatisch. Familien, Freunde, Aufgaben und Pflichten werden vernachlässigt, der Spieler kapselt sich ab, Berufe oder Ausbildungen werden abgebrochen, der Weg in die Sucht ist vorprogrammiert.

Wer feststellt, dass er es nicht oder nur mit großer Mühe schafft, über einen längeren Zeitraum nicht an spielen zu denken oder ohne zu spielen auszukommen, der muss sich zunächst einmal seine Abhängigkeit eingestehen.

Welche Hilfen gibt es bei Computerspielsucht?

Der erste Schritt ist Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

Gestehen Sie sich ein, dass Sie ein Computersuchtproblem haben.

Nehmen Sie Hilfe in Anspruch. Oft sind Familienmitglieder oder gute Freunde sehr gerne bereit, zu helfen.

Wenn hilfreiche Freunde oder Familienmitglieder nicht zur Verfügung stehen oder wenn Sie feststellen, dass Sie auf diese Weise keine Änderungen erreichen, nehmen Sie professionelle Beratung und Hilfe in Anspruch.

Hilfsangebote für Menschen mit Computerspielsucht

Die verantwortlichen bzw. auslösenden Ursachen für solche Suchtstörungen liegen in sehr tiefen Bereichen des Bewusstseins verborgen, im unbewussten Bereich. Meistens sind auslösende Erlebnisse aus der Kindheit oder frühen Jugend dafür verantwortlich.

In der Psychotherapie wird versucht, diese frühen verantwortlichen Ursachen und Auslöser zu verarbeiten und so der Sucht entgegen zu wirken.

Zudem gibt es in jeder größeren Stadt Selbsthilfegruppen oder Organisationen, in denen man meist sehr gute und praktische Hilfe von Menschen erhält, die sich mit der Suchtproblematik bestens auskennen und die echte Unterstützung und Hilfe leisten können in dem Bemühen, von der Sucht wegzukommen.

Diese Organsationen, Verbände und Selbthifegruppen findet man für jede größere Stadt mühelos im Internet

Raus aus der Abhängigkeit

Eine andere, relativ schnelle und wirksame Hilfe kann eine professionelle Hypnose-Kurzzeittherapie bieten.

Mit speziellen Behandlungstechniken moderner therapeutischer Hypnose lassen sich starke Gewöhnungen und Abhängigkeiten oft recht gut behandeln. Das gilt auch für Computerspielsucht.

Die verantwortlichen bzw. auslösenden Ursachen für solche Suchttörungen liegen in sehr tiefen Bereichen des Bewusstseins verborgen, im unbewussten Bereich.

Dort, in den tiefen Ebenen des Untebewusstseins, können sie mit den entsprechenden Behandlungstechniken der Hypnosetherapie oft sehr erfolgreich behandelt werden.

Hierzu ist die therapeutische Hypnose in besonderem Maße geeignet, da wir mit Hypnose einen direkten Zugang zu den tiefen Ebenen des Bewusstseins und damit zu den auslösenden Suchtstrukturen erhalten.

Durch diesen direkten Zugang können diese verantwortlichen mentalen Strukturen gezielt aufgedeckt, verarbeitet und aufgelöst werden.

Dadurch erzielt man mit therapeutischer Hypnose oft deutlich schnellere und auch stabilere Ergebnisse als mit vielen anderen konventionellen therapeutischen Maßnahmen.

Jede Information und Beratung per Telefon oder E-Mail ist selbstverständlich ganz unverbindlich und kostenfrei.
Als Therapeuten unterliegen wir der gesetzlichen Schweigepflicht und garantieren 100%ige Vertraulichkeit und Diskretion

Sie haben Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren?

02104 – 95 24 35

Sie haben Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren?

02104 – 95 24 35