Computersucht – Internetsucht

Seit Jahren beobachten Mediziner, Psychologen und Wissenschaftler eine zunehmend exzessive Computer- und vor allem Internetnutzung. In vielen Fällen ist alleine diese dramatische Nutzung des Internets bereits mit einer Abhängigkeitsstörung vergleichbar.

Oft neigen die Betroffenen dazu, ihre Computernutzung zu verharmlosen.
Dabei ist jede Abhängigkeit eine ernstzunehmende Krankheit, die sich oft über Jahre hinweg aufbaut und meistens zunächst ganz unbemerkt entwickelt.

Neben den Erwachsenen sind es heutzutage auch immer mehr junge Menschen, die überdurchschnittlich viel Zeit vor dem Computer, Smartphone oder Tablet verbringen.

Ab wann beginnt Computersucht?

Viele Betroffene und insbesondere auch Eltern betroffener Kinder und Jugendlicher fragen sich:

Bis zu welchem Punkt ist die Internetnutzung tolerierbar und ab wann wird der ständige Internetkonsum zur Sucht?

Eine allgemeine, einheitliche Definition hierzu gibt es nicht.

Grundsätzlich zeichnet sich jedes suchtartige Verhalten dadurch aus, dass der Betroffene seine Computer- und Internetaktivitäten nicht mehr beeinflussen kann und dass die Computernutzung so großen Einfluss auf sein Leben hat, dass andere Bereiche wie Familie, Schule bzw. Beruf, Hobbys, Hygiene etc. vernachlässigt werden.

Der Übergang von einem normalen Computer-Konsumverhalten in eine echte Abhängigkeit tritt dabei meist schleichend ein und ist meist nur schwer zu erkennen.

Hohes Suchtpotential

Die meisten jungen Menschen sind mehrere Stunden am Tag online. Gerade für sie hält das Internet unendlich viele faszinierende Möglichkeiten bereit

Neben der teils notwendigen Informationssuche oder den vielfältigen organisatorischen Funktionen ist es insbesondere der emotionale Nutzen des Internets, der ein hohes Suchtpotenzial in sich birgt.

Dazu gehören insbesondere die zahlreichen Social Media-Angebote, aber auch Rollenspiele usw.
Diese Aktivitäten bieten gerade Jugendlichen viele Möglichkeiten, Anerkennung zu bekommen, die sie ausserhalb des Internets oft vermissen. Damit verleiten solche Spiele und Aktivitäten die Betroffenen, ihren alltäglichen Problemen und negativen Emotionen zu entfliehen.

Als ausschlaggebender Faktor für die Empfänglichkeit werden in den Studien insbesondere eine allgemeine Unzufriedenheit mit sich selbst und ein geringes Selbstwertgefühl angegeben.

Da das Internet noch ein vergleichbar junges Medium ist, existieren noch nicht allzuviele Studien zum Thema Computersucht. Die sogenannte „Internetsucht“ ist also ein relativ neues Phänomen, das besonders Kinder und Jugendliche betrifft. Relativ gut erforscht ist aber mittlerweile das exzessive Computer- und Videospielen, auch „gaming disorder“ genannt

Wie erkenne ich Computersucht?

Es gibt verschiedene Anzeichen, die darauf hindeuten, dass der Internetgebrauch sich ausserhalb der tolerierbren Grenzen bewegt.

Hier einige Beispiele

  • Die Internetnutzung entzieht sich der Kontrolle
  • Schule, Beruf, Freundschaften werden vernachlässigt oder aufgegeben
  • Die Gedanken drehen sich ständig und unablässig um Online-Aktivitäten
  • Ausserhalb der Online-Nutzung treten Entzugserscheinungen wie innere Unruhe, Gereiztheit und Aggressivität auf
  • Die Betroffenen belügen sich selbst und Angehörige, Freunde und Familienmitglieder hinsichtlich des tatsächlichen Ausmaßes ihrer Internetnutzung

Wenn einige der o.a. Beispiele zu erkennen sind, sollte man professionelle Hilfe und Unterstützung aufsuchen

Wer feststellt, dass er es nicht oder nur mit großer Mühe schafft, über einen längeren Zeitraum nicht an spielen zu denken oder ohne zu spielen auszukommen, der muss sich zunächst einmal seine Abhängigkeit eingestehen.

Welche Hilfen gibt es bei Computersucht?

Der erste Schritt ist Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

Gestehen Sie sich ein, dass Sie ein Computersuchtproblem haben.

Nehmen Sie Hilfe in Anspruch. Oft sind Familienmitglieder oder gute Freunde sehr gerne bereit, zu helfen.

Wenn hilfreiche Freunde oder Familienmitglieder nicht zur Verfügung stehen oder wenn Sie feststellen, dass Sie auf diese Weise keine Änderungen erreichen, nehmen Sie professionelle Beratung und Hilfe in Anspruch.

Hilfsangebote für Menschen mit Computersucht

Die verantwortlichen bzw. auslösenden Ursachen für solche Suchtstörungen liegen in sehr tiefen Bereichen des Bewusstseins verborgen, im unbewussten Bereich. Meistens sind auslösende Erlebnisse aus der Kindheit oder frühen Jugend dafür verantwortlich.

In der Psychotherapie wird versucht, diese frühen verantwortlichen Ursachen und Auslöser zu verarbeiten und so der Sucht entgegen zu wirken.

Zudem gibt es in jeder größeren Stadt Selbsthilfegruppen oder Organisationen, in denen man meist sehr gute und praktische Hilfe von Menschen erhält, die sich mit der Suchtproblematik bestens auskennen und die echte Unterstützung und Hilfe leisten können in dem Bemühen, von der Sucht wegzukommen.

Diese Organsationen, Verbände und Selbthifegruppen findet man für jede größere Stadt mühelos im Internet

Raus aus der Abhängigkeit

Eine andere, relativ schnelle und wirksame Hilfe kann eine professionelle Hypnose-Kurzzeittherapie bieten.

Mit speziellen Behandlungstechniken moderner therapeutischer Hypnose lassen sich starke Gewöhnungen und Abhängigkeiten oft recht gut behandeln. Das gilt auch für Computerspielsucht.

Die verantwortlichen bzw. auslösenden Ursachen für solche Suchttörungen liegen in sehr tiefen Bereichen des Bewusstseins verborgen, im unbewussten Bereich.

Dort, in den tiefen Ebenen des Untebewusstseins, können sie mit den entsprechenden Behandlungstechniken der Hypnosetherapie oft sehr erfolgreich behandelt werden.

Hierzu ist die therapeutische Hypnose in besonderem Maße geeignet, da wir mit Hypnose einen direkten Zugang zu den tiefen Ebenen des Bewusstseins und damit zu den auslösenden Suchtstrukturen erhalten.

Durch diesen direkten Zugang können diese verantwortlichen mentalen Strukturen gezielt aufgedeckt, verarbeitet und aufgelöst werden.

Dadurch erzielt man mit therapeutischer Hypnose oft deutlich schnellere und auch stabilere Ergebnisse als mit vielen anderen konventionellen therapeutischen Maßnahmen.

Jede Information und Beratung per Telefon oder E-Mail ist selbstverständlich ganz unverbindlich und kostenfrei.
Als Therapeuten unterliegen wir der gesetzlichen Schweigepflicht und garantieren 100%ige Vertraulichkeit und Diskretion

Sie haben Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren?

02104 – 95 24 35

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