Hypochondrie – Angst vor Krankheiten
Der Begriff Hypochondrie deckt ein ganzes Spektrum von Krankheiten ab.
Es erstreckt sich von einem ausgeprägtem Gesundheitsbewusstsein bis hin zum hypochondrischen Wahn. Dieser bezeichnet die übertriebene Angst, krank zu sein oder krank zu werden.
Dabei wird jedes körperliche Symptom überinterpretiert und die Gedanken kreisen ständig um diese Angst vor Krankheit.
Die Betroffenen leben in ständiger Sorge vor Schmerzen, Behinderungen, Leiden und Tod. Manche suchen ständig den Arzt auf, andere wiederum haben Angst und flüchten vor Ärzten.
In allen Fällen wird durch diese ständige Angst die Lebensqualität der Betroffenen stark eingeschränkt, oft ähneln die Symptome einer Panik- oder Angststörung.
Wie alle Phobien und Angststörungen lässt sich auch die Angst vor Erkrankungen mit den richtigen Techniken moderner therapeutischer Hypnose sehr gut und oft auch erstaunlich schnell und erfolgreich behandeln.
Was hilft gegen die Angst?
Medikamente helfen meist nur bedingt und haben oft starke Nebenwirkungen. Außerdem kann der hohe Medikamentenkonsum langfristig zu Abhängigkeiten sowie zu Nierenschäden führen.
In der Therapie und Medizin wird darum die Hypnosetherapie schon lange und mit sehr guten Erfolgen zur Behandlung von Ängsten eingesetzt.
Hypnosetherapie ist praktisch frei von unerwünschten Nebenwirkungen und führt oft zu schnellen Behandlungserfolgen. Da in der Hypnosetherapie sehr direkt auf das Unterbewusstsein eingewirkt werden kann, zeigt sie im Vergleich zu anderen Therapieformen meistens deutlich schnellere Erfolge. Die Ängste können verarbeitet und aufgelöst werden, so dass der Mensch wieder in der Lage ist, angemessen, ruhig und angstfrei mit der Situation umzugehen und sein Leben zu genießen.
In der Praxis unseres Instituts finden täglich Hypnosebehandlungen statt – auch zur Auflösung von Ängsten und Phobien wie Hypochondrie.
Hypochondrie – Angst vor Krankheiten
Ursachen, Symptome, Gefahren und Behandlung durch Hypnosetherapie
Weitere ausführliche Informationen
Was ist Hypochondrie?
Hypochondrie bezeichnet eine psychische Angststörung, bei der Betroffene unter einer zwanghaften Angst vor Krankheiten leiden.
Diese Krankheitsangst ist meist unbegründet, dennoch wird sie als real und bedrohlich erlebt.
Menschen mit Hypochondrie sind fest davon überzeugt, schwer krank zu sein, obwohl ärztliche Untersuchungen keinen krankhaften Befund zeigen.
Diese Überbewertung normaler Körperwahrnehmungen führt zu einem intensiven Leidensdruck und kann die Lebensqualität erheblich einschränken.
Der Hypochonder richtet seine Aufmerksamkeit permanent auf den Körper, interpretiert kleinste Signale als Anzeichen schwerer Krankheiten und lässt ständig seine Gedanken kreisen – ein klassischer Teufelskreis aus Sorge, Angst, Panik und Selbstbeobachtung.
Symptome und Anzeichen der Hypochondrie
Die Symptome der Hypochondrie sind vielfältig und sowohl psychischer als auch körperlicher Natur.
Typische Anzeichen sind:
• Angst vor Krankheiten trotz ärztlicher Entwarnung
• Zwanghafte Angst, ernsthaft krank zu sein
• Unbegründete Angst vor Tod oder schweren Leiden
• Ständige Selbstbeobachtung des Körpers
• Übermäßige Aufmerksamkeit auf körperliche Symptome
• Häufige Arztbesuche und gleichzeitiges Anzweifeln ärztlicher Diagnosen
• Intensive Gedanken, die um den eigenen Zustand kreisen
• Panik bei harmlosen Beschwerden
Häufig betroffene Körperregionen sind Kopf, Herz, Bauch, Rücken und Gelenke.
Normale Empfindungen wie Herzklopfen, Bauchgeräusche oder leichte Schmerzen werden dramatisiert und als gefährlich interpretiert.
Die Betroffenen sprechen oft von eingebildeten oder später als Einbildung erkannten Beschwerden – doch im Moment des Erlebens fühlen sie sich absolut real an.
Körperliche Symptome bei Hypochondrie
Obwohl Hypochondrie eine psychische Störung ist, treten oft echte körperliche Symptome auf, darunter:
• Kopfdruck oder Kopfschmerzen
• Herzstolpern oder Brustenge
• Magen-Darm-Beschwerden (Bauch)
• Muskelverspannungen im Rücken
• Gelenkschmerzen (Gelenke)
• Schwindel, Zittern, Schwitzen
Diese Beschwerden entstehen durch Dauerstress, Angst, erhöhte Muskelspannung und eine veränderte Wahrnehmung im Gehirn.
Cyberchondrie – Hypochondrie im Internet-Zeitalter
Ein modernes Phänomen ist die Cyberchondrie.
Durch das Internet suchen Betroffene ständig nach Informationen, lesen Artikel, sehen Videos, konsumieren Bücher oder Hörbücher mit alarmierenden Titeln.
Diese Auswahl an Inhalten verstärkt die Krankheitsangst massiv.
Ständiges Googeln führt meist zu noch größerer Besorgnis,
„Doktor Google“ ist bereits ein umgangssprachlicher Begriff für das ständige Recherchieren von Krankheitssymptomen in der Internet-Suchmaschine.
Harmlose Beschwerden führen sofort zur Recherche – und enden meist bei schweren Diagnosen.
Dabei kann Googeln durchaus hilfreich zur ersten Orientierung sein. Dieses Recherchieren darf aber niemals eine ärztliche Diagnose ersetzen
Auch beim Googeln müssen die Betroffenen verstehen und einsehen, dass ihre übermäßige Recherche sie krank macht, und sie müssen professionellen Rat und Hilfe annehmen.
Ursachen der Hypochondrie
Die Ursachen sind komplex und entstehen meist durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren:
1. Kindheit und Jugend
Erfahrungen in der Kindheit oder Jugend, wie schwere Krankheiten in der Familie, überfürsorgliche Eltern oder frühe Krankenhausaufenthalte können eine Neigung zur Hypochondrie fördern.
2. Psychische Faktoren
• Eine Angststörung oder sogar mehrere Angststörungen
• Phobien
• Depressionen, Trübsinn und Schwermut
• Geringe Selbstliebe und mangelndes Vertrauen in den eigenen Körper
3. Stress und emotionale Belastung
Dauerhafter Druck im Alltag, berufliche Sorgen, Beziehungskonflikte oder innere Gefühle von Unsicherheit wirken als Auslöser.
Gefahren und Folgen der Hypochondrie
Unbehandelt kann Hypochondrie zur ernsthaften Gefahr werden:
• Chronischer Stress schädigt die Gesundheit
• Sozialer Rückzug und Isolation
• Belastung für Familie und Partnerschaft
• Entwicklung von Schwermut, Trübsinn und Depressionen
• Verlust von Sicherheit und Lebensfreude
• Einschränkung der Lebensqualität
Viele Betroffenen vermeiden Reisen, neue Orte oder Aktivitäten aus Angst, keinen Arzt in der Nähe zu haben.
Hypochondrie als Teufelskreis
Der typische Ablauf:
1. Wahrnehmung einer Körperempfindung
2. Katastrophale Interpretation
3. Angst und Panik
4. Verstärkte Selbstbeobachtung
5. Intensivere Symptome
Dieser Teufelskreis hält die Hypochondrie aufrecht.
Behandlungsmöglichkeiten – Ein Ausweg aus der Krankheitsangst
Klassische Therapie
• Psychotherapie
• Kognitive Verhaltenstherapie
• In manchen Fällen unterstützend Medikamente
Hypnosetherapie bei Hypochondrie
Die Hypnosetherapie gilt als sanfte, aber besonders wirksame Behandlung, da sie direkt im Unterbewusstsein ansetzt.
Ein erfahrener Hypnosetherapeut hilft dabei, tief verankerte Gedanken, Impulse und Angstmuster zu verändern.
Hypnose bei Hypochondrie arbeitet mit:
• Umprogrammierung der Wahrnehmung
• Aufarbeitung und Auflösung von auslösenden Ursachen aus der Kindheit
• Stärkung von Vertrauen in den eigenen Körper
• Lösung alter emotionaler Ursachen
• Reduktion von Angst, Sorge und Panik
In einer Sitzung in der Hypnosepraxis wird das Gehirn in einen entspannten Zustand geführt, ähnlich wie bei Meditation.
In diesem tief entspannten Zustand ist das Unterbewusstsein besonders empfänglich für Veränderungen.
Hier kann ein erfahrener Hypnosetherapeut behutsam, aber sehr wirksam die auslösenden Ursachen, die oft schon in der Kindheit entstanden sind, aufdecken, verarbeiten und schliesslich vollständig auflösen.
Ist die auslösende Ursache einmal aufgelöst, verschwinden die damit verbunden Symptome und kehren auch nicht zurück.
Vorteile der therapeutischen Hypnose bei Hypochondrie
• Tiefenwirksame Veränderung
• Nachhaltige wirksame Hilfe
• Keine Nebenwirkungen
• Verbesserung des Alltags
• Mehr innere Ruhe und Selbstvertrauen
Die meisten Menschen berichten bereits nach wenigen Sitzungen von einer deutlichen Verbesserung und einem spürbaren Ausweg aus der Krankheitsangst.
Was ist Hypnosetherapie?
Die Hypnosetherapie ist eine moderne und besonders effiziente Sonderform der Gesprächs-Psychotherapie.
Zusätzlich zur regulären Psychotherapie werden in der modernen Hypnosetherapie mentale Techniken wie z.B. Hypnose genutzt, mit denen meist deutlich schneller tiefgreifende Veränderungen im Unterbewusstsein erzielt werden können
Hypnosepraxis und Erfahrung
Die Wahl einer seriösen Hypnosepraxis mit qualifizierten Hypnosetherapeuten mit fundierten Ausbildungen und viel Erfahrung ist entscheidend.
Ein guter Hypnosetherapeut arbeitet transparent, individuell und lösungsorientiert.
Zusammenfassung: Hypochondrie ist behandelbar
Hypochondrie ist eine ernstzunehmende Angststörung, die das Leben der Betroffenen stark beeinflusst.
Doch es gibt einen Weg hinaus. Mit der richtigen Therapie, insbesondere durch moderne Hypnosetherapie in den „aufdeckenden und auflösenden“ Behandlungsverfahren können alte Muster im Unterbewusstsein gelöst werden.
Die Möglichkeit, wieder frei zu leben, ohne ständige Angst vor Krankheiten, ist real.
Mit professioneller Behandlung, Vertrauen, innerer Arbeit und gezielter therapeutischer Hypnose lässt sich die Krankheitsangst nachhaltig überwinden – für mehr Freiheit, Gesundheit und Lebensqualität.
Wenn Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns bitte oder rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne

