Geräuschempfindlichkeit / Lärmempfindlichkeit
Wenn bestimmte Geräusche krank machen
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Was ist Geräuschempfindlichkeit?
Geräuschempfindlichkeit (Misophonie oder auch Hyperakusis) ist eine Form der verminderten Geräuschtoleranz.
Bestimmte Geräusche können unvermittelt im Gehirn eine plötzliche, heftige Wut oder Aggression auslösen.
Die Reaktionen können von panikartiger Wut bis zu Bluthochdruck, Schweissausbrüchen und beschleunigtem Herzschlag reichen.
In vielen Fällen ist die Störung auch mit Ängsten oder Depressionen verbunden.
Hyperakusis, Misophonie und Phonophobie
In der Therapie wird die Geräuschempfindlichkeit unterteilt in Hyperakusis, Misophonie und Phonophobie.
Hyperakusis
ist eine krankhafte Überempfindlichkeit gegenüber alltäglichen Umgebungsgeräuschen, die von den meisten anderen Menschen als normal empfunden werden
Misophonie
Überempfindlichkeit gegenüber spezifischen Geräuschen, wie z.B. Kindergeschrei, Essgeräusche oder Kratzen der Kreide auf einer Tafel
Phonophobie
Angst vor bestimmten Geräuschen oder Abneigung gegenüber diesen Geräuschen
Symptome der Geräuschempfindlichkeit
Misophonie
Die Betroffenen empfinden bestimmte Geräusche nicht nur subjektiv als unangenehm, sondern die Geräusche können auch zu körperlichen Reaktionen führen.
Solche Reaktionen können Herzjagen, Blutdruckerhöhung, Schweißausbrüchen sein, aber auch Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich sowie Angst oder Unruhe.
Von Fall zu Fall sind die Symptome einer Geräuschempfindlichkeit unterschiedlich stark ausgeprägt.

Hypnosetherapie gegen Geräuschempfindlichkeit
Die meisten Formen von Geräuschempfindlichkeit lassen sich mit den richtigen Techniken moderner therapeutischer Hypnose meistens sehr gut behandeln.
In der Praxis unseres Instituts haben wir Geräuschempfindlichkeit schon in sehr vielen Fällen behandelt, auch in Verbindung mit Tinnitus, Ängsten und Depressionen.
Die verantwortlichen bzw. auslösenden Ursachen für Störungen dieser Art liegen meistens in sehr tiefen Bereichen des Bewusstseins verborgen, im unbewussten Bereich. Diese verantwortlichen Ursachen müssen aufgedeckt und aufgelöst werden.
Direkte Arbeit im Unterbewusstsein
Hierzu ist die therapeutische Hypnose in besonderem Maße geeignet, da wir mit Hypnose einen direkten Zugang zu den tiefen Ebenen des Bewusstseins und damit zu den auslösenden Ursachen der Störung erhalten.
Dadurch erzielt man bei Störungen dieser Art mit therapeutischer Hypnose oft deutlich schnellere und auch nachhaltigere Ergebnisse als mit vielen anderen konventionellen therapeutischen Maßnahmen.
In vielen Fällen konnte schon eine Behandlungssitzung zu deutlichen Verbesserungen führen.
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Geräuschempfindlichkeit / Lärmempfindlichkeit
Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten
Was ist Geräuschempfindlichkeit?
Geräuschempfindlichkeit beschreibt eine ungewöhnlich starke Reaktion auf bestimmte Geräusche oder auf Lärm oder Schall allgemein.
Betroffene erleben bestimmte oder auch alltägliche Geräusche teilweise als belastend, störend, unangenehm oder sogar schmerzhaft.
Andere Begriffe, die die gleiche Thematik beschreiben, sind
• Geräuschsensibilität
• Lärmempfindlichkeit
• Geräuschüberempfindlichkeit
• Geräuschintoleranz
• akustische Überempfindlichkeit und
• auditive Überempfindlichkeit.
Kein einheitliches Krankheitsbild
Geräuschempfindlichkeit ist allerdings kein einheitliches Krankheitsbild.
Hinter einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen können unterschiedliche körperliche, neurologische und psychische Faktoren stehen.
Deshalb ist es wichtig, zunächst herauszufinden, wann und in welchem Zusammenhang die Belastung auftritt und welche Geräusche die Reaktion auslösen.
Eine besondere Rolle spielt dabei die Frage, ob Geräusche tatsächlich ungewöhnlich laut wahrgenommen werden oder ob bestimmte Geräusche vor allem starke emotionale Reaktionen wie Ärger, Ekel, Angst oder Anspannung auslösen.
Misophonie, Hyperakusis und Phonophobie – was ist der Unterschied?
Nicht jede Geräuschempfindlichkeit ist gleich.
Verschiedene Begriffe beschreiben unterschiedliche Formen der Reaktion auf Geräusche.
Misophonie bzw. Misophonia
Bei einer Misophonie beziehungsweise Misophonia lösen bestimmte Geräusche besonders starke emotionale Reaktionen aus.
Ein klassisches Beispiel ist das Kratzen der Kreide auf einer Tafel oder das Kratzen der Fingernägel an einer Wand.
Weitere typische Beispiele sind
• Essgeräusche
• Schmatzgeräusche
• Atemgeräusche
• Kaugeräusche
• Schluckgeräusche
• Klickgeräusche
Nicht selten ist auch Lärm durch Kinder der Auslöser.
Andere häufige Auslöser sind Hundegebell oder Autohupen
Entscheidend ist dabei nicht unbedingt die Lautstärke des Geräusches. Vielmehr können bestimmte Geräusche, die für andere Menschen ganz alltäglich sind, unmittelbar Ärger, Ekel, Stress oder starke Anspannung auslösen.
Hyperakusis
Bei einer Hyperakusis werden alltägliche Geräusche häufig als ungewöhnlich laut, unangenehm oder teilweise schmerzhaft empfunden.
Eine Hyperakusis kann unter anderem in Verbindung mit Tinnitus, einem Hörsturz oder anderen körperlichen Ursachen auftreten und kann auch bei psychischen Erkrankungen vorkommen.
Phonophobie
Unter Phonophobie versteht man eine ausgeprägte Angst oder Furcht vor bestimmten Geräuschen oder vor Geräuschen beziehungsweise Schall.
Hier steht insbesondere die Angstreaktion im Vordergrund.
Die Begriffe können sich im individuellen Erleben überschneiden. Eine genaue Abklärung ist deshalb sinnvoll, wenn die Geräuschempfindlichkeit stark ausgeprägt ist oder den Alltag erheblich einschränkt.
Welche Ursachen kann Geräuschempfindlichkeit haben?
Die Ursachen von Geräuschempfindlichkeit sind vielfältig.
Es gibt nicht die eine Ursache, die bei allen Betroffenen verantwortlich ist. Je nach Ausprägung können körperliche, neurologische, psychische und situative Faktoren zusammenspielen.
Körperliche Ursachen
Eine erhöhte Geräuschempfindlichkeit kann beispielsweise im Zusammenhang mit Erkrankungen oder Veränderungen des Hörsystems auftreten.
Dazu gehören unter anderem Tinnitus, ein Hörsturz oder bestimmte Erkrankungen beziehungsweise Verletzungen, die die Verarbeitung von Schall beeinflussen können.
Bei Hyperakusis kommen verschiedene mögliche körperliche Ursachen infrage.
Stress und psychische Belastung
Auch psychische Belastungen können eine wichtige Rolle spielen.
Besonders in Phasen von anhaltendem Stress, innerer Anspannung oder Erschöpfung können Geräusche deutlich schwerer auszuhalten sein.
Manche Betroffene beschreiben dann eine Geräuschempfindlichkeit bei Überforderung: Während Geräusche normalerweise kaum auffallen, werden sie in belastenden Situationen plötzlich als extrem störend wahrgenommen.
Das kann zu einem Kreislauf führen:
Stress → erhöhte Anspannung → stärkere Wahrnehmung von Geräuschen → Gereiztheit oder Angst → noch mehr Anspannung.
Geräusche können dadurch zunehmend mit negativen Erwartungen und körperlicher Anspannung verbunden werden.
Angst und Vermeidung
Eine ausgeprägte Lärmempfindlichkeit kann psychisch mitbedingt sein, insbesondere wenn Stress, Angst, Anspannung oder Vermeidungsverhalten eine zentrale Rolle spielen.
Wer Geräusche als Bedrohung erlebt, versucht möglicherweise zunehmend, Situationen mit Geräuschen zu vermeiden.
Kurzfristig kann das entlasten. Langfristig kann eine immer stärkere Vermeidung jedoch dazu beitragen, dass sich die Angst oder Anspannung gegenüber bestimmten Situationen verfestigt.
Ob dieser Mechanismus vorliegt, lässt sich am besten in einer individuellen psychotherapeutischen Diagnostik klären.
Geräuschempfindlichkeit und Überforderung
Eine Geräuschempfindlichkeit durch Überforderung kann insbesondere dann auftreten, wenn mehrere Belastungsfaktoren gleichzeitig zusammenkommen.
Beispielsweise können Menschen Geräusche schlechter tolerieren, wenn sie:
• über längere Zeit unter Stress stehen
• sehr tief liegende Ängste haben
• wenig schlafen
• sich stark konzentrieren müssen
• emotional belastet sind
• bereits erschöpft oder angespannt sind
• viele Reize gleichzeitig verarbeiten müssen.
In solchen Situationen kann die Reizschwelle subjektiv sinken. Geräusche, die an einem ruhigen und erholten Tag problemlos toleriert werden, können dann plötzlich erheblich stören.
Geräuschempfindlichkeit im Alltag
Die Geräuschempfindlichkeit im Alltag kann sehr unterschiedliche Lebensbereiche betreffen.
Manche Menschen fühlen sich in Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Großraumbüros unwohl.
Andere haben Schwierigkeiten bei Familienfeiern, beim Einkaufen oder in Situationen, in denen mehrere Menschen gleichzeitig sprechen.
Besonders belastend kann die Geräuschempfindlichkeit werden, wenn Betroffene beginnen, Aktivitäten zu vermeiden.
Dann geht es nicht mehr nur um ein störendes Geräusch, sondern um die Frage, wie stark die Lebensqualität durch die Geräuschintoleranz eingeschränkt wird.
Geräuschempfindlichkeit und Konzentration
Auch die Geräuschempfindlichkeit bei Konzentration kann erheblich belastend sein.
Hintergrundgeräusche, Gespräche, Tastaturgeräusche oder andere wiederkehrende Geräusche können die Aufmerksamkeit binden und das konzentrierte Arbeiten erschweren.
Wenn gleichzeitig Stress oder Angst vorhanden sind, kann sich die Situation zusätzlich verstärken.
Die betroffene Person achtet dann möglicherweise besonders stark auf Geräusche und hat dadurch noch weniger mentale Ressourcen für die eigentliche Aufgabe.
Eine Hypnosetherapie kann sehr wirksam dabei helfen, die individuellen Auslöser und aufrechterhaltenden Faktoren zu erkennen, zu verarbeiten und schliesslich aufzulösen.
Geräuschempfindlichkeit und Schlaf
Auch beim Schlaf kann die Geräuschempfindlichkeit zu einer erheblichen Belastung werden.
Geräusche in der Nacht können das Einschlafen erschweren, zu häufigem Aufwachen führen oder die Sorge vor einer weiteren Störung verstärken.
Gerade wenn sich die Aufmerksamkeit vor dem Einschlafen stark auf mögliche Geräusche richtet, kann ein Kreislauf aus Erwartungsangst, Anspannung und schlechterem Schlaf entstehen.
Schlafmangel kann wiederum die allgemeine Stressanfälligkeit erhöhen. Dadurch können Geräusche am folgenden Tag noch schwerer tolerierbar sein.
Geräuschempfindlichkeit bei Kindern
Auch bei Kindern kann Geräuschempfindlichkeit verschiedene Ursachen haben und sollte individuell betrachtet werden.
Manche Kinder reagieren empfindlich auf laute oder unerwartete Geräusche, während andere vor allem bestimmte Alltagsgeräusche nicht tolerieren.
Für Eltern ist es hilfreich zu beobachten:
• Welche Geräusche lösen die Reaktion aus?
• Tritt die Reaktion nur in bestimmten Situationen auf?
• Wie stark ist die emotionale Reaktion?
• Vermeidet das Kind bestimmte Orte oder Aktivitäten?
• Treten zusätzlich Ängste, Schlafprobleme oder andere Belastungen auf?
• Seit wann besteht die Geräuschempfindlichkeit?
Eine hypnotherapeutische Behandlung kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn psychische Belastungen oder Ängste an der Aufrechterhaltung der Beschwerden beteiligt sind.
Bei Kindern und Jugendlichen ist eine Hypnosetherapie jedoch erst ab einem Alter von ca. 12 Jahren sinnvoll.
Geräuschempfindlichkeit behandeln:
Wann kann Hypnosetherapie helfen?
Hypnosetherapie kann insbesondere dann sehr hilfreich sein, wenn die Geräuschempfindlichkeit mit psychischen Belastungen, Angst, Stress, Vermeidungsverhalten oder einer starken emotionalen Reaktion auf Geräusche verbunden ist.
Dabei geht es nicht darum, Betroffenen einzureden, dass die Geräusche „nicht schlimm“ seien.
Ziel der Hypnosetherapie ist vielmehr, die verantwortlichen und auslösenden Ursachen und Zusammenhänge in der tiefe des Bewusstseins aufzudecken, zu verarbeiten und schliesslich aufzulösen.
Davon abgesehen kann die moderne therapeutische Hypnose bzw. Hypnosetherapie bei den meisten psychischen Erkrankungen oder psychischen Begleiterscheinungen körperlicher Erkrankungen sehr gute Hilfe leisten.
Wie setzt eine Hypnosetherapie an?
Zunächst wird der Hypnosetherapeut gemeinsam mit dem Patienten folgende Ursachen und Zusammenhänge herausarbeiten
• Welche Geräusche lösen Beschwerden aus?
• Welche Gedanken entstehen unmittelbar danach?
• Welche körperlichen Reaktionen treten auf?
• Welche Situationen werden vermieden?
• Welche Verhaltensweisen reduzieren kurzfristig die Belastung?
• Welche Verhaltensweisen halten die Problematik möglicherweise langfristig aufrecht?
Anschließend erfolgt die Analyse von Auslösern und Konsequenzen. Die auslösenden Ursachen werden bearbeitet, verarbeitet, positiv verändert und wenn möglich ganz aufgelöst.
Auch bei Hyperakusis wird die moderne Hypnosetherapie sehr erfolgreich als Behandlung eingesetzt.
Hypnosetherapie bei Lärmempfindlichkeit und Stress
Insbesondere, wenn die Lärmempfindlichkeit mit Stress oder einer hohen allgemeinen Anspannung zusammenhängt, kann eine Hypnosetherapie oft zu sehr guten Verbesserungen führen.
Mögliche Therapieschritte sind
• Stressauslöser erkennen
• persönliche Belastungsgrenzen wahrnehmen
• Ängste reduzieren
• Stress reduzieren
• körperliche Anspannung regulieren
• einen entspannten Umgang mit belastenden Situationen erlernen
• Auslösende Ursachen und Zusammenhänge im Unterbewusstsein aufdecken und verarbeiten
Äusseres Symptom einer anderen, tiefer liegenden Störung.
Im ersten Schritt wird untersucht, welchen Anteil psychische Faktoren im individuellen Fall haben.
Obwohl eine Geräuschempfindlichkeit mit moderner Hypnosetherapie in den meisten Fällen recht schnell verarbeitet und aufgelöst werden kann, gibt es eine Ausnahme.
In manchen Fällen ist eine Geräuschempfindlichkeit nur das äussere Symptom einer anderen, tiefer liegenden Störung.
In solchen Fällen müssen zur Auflösung der Störung auch die darunter liegenden verantwortlichen Ursachen und Zusammenhänge mitbehandelt werden. Nur so ist dann eine erfolgreiche Behandlung der Geräuschempfindlichkeit möglich.
Hierfür kann naturgemäß ein höherer Behandlungsaufwand erforderlich werden.
Ob und in welchem Umfang im Einzelfall andere Zusammenhänge mitbehandelt werden müssen, ergibt sich meistens erst in der Behandlung.
Umgang mit Vermeidung und Geräuschangst
Bei manchen Betroffenen entwickelt sich mit der Zeit eine ausgeprägte Vermeidung.
Bestimmte Orte werden nicht mehr besucht, Treffen werden abgesagt oder Alltagsaktivitäten werden eingeschränkt.
Eine solche Vermeidung kann kurzfristig Sicherheit geben. Bei angstbezogenen Beschwerden kann sie langfristig jedoch dazu beitragen, dass die Angst bestehen bleibt.
In einer Hypnosetherapie kann darum gemeinsam erörtert werden, welche Situationen tatsächlich vermieden werden können und welche Veränderungen sinnvoll sind.
Was kann man selbst bei Geräuschempfindlichkeit tun?
Neben einer fachlichen Abklärung können auch einige Maßnahmen im Alltag hilfreich sein:
Belastung beobachten:
Ein Symptomtagebuch kann zeigen, wann die Geräuschempfindlichkeit besonders stark ist.
Stress reduzieren:
Regelmäßige Erholungsphasen können helfen, eine dauerhaft hohe Anspannung zu reduzieren.
Gerade hier kann die moderne Hypnosetherapie sehr hilfreich sein.
Schlaf beachten:
Ausreichender Schlaf ist wichtig, da Müdigkeit und Stress die Geräuschempfindlichkeit verstärken können.
Situationen planen:
Bei absehbar lauten oder reizintensiven Situationen kann eine individuelle Strategie hilfreich sein.
Nicht dauerhaft isolieren:
Eine zunehmende Vermeidung von Menschen, Orten und Aktivitäten sollte aufmerksam beobachtet werden.
Ursachen abklären:
In der Hypnosetherapie werden in erster Linie nicht die Symptome, sondern die auslösenden Ursachen und Zusammenhänge bearbeitet. Nur so ist eine völlige Auflösung der Symptomatik möglich.
Wann ist eine Hypnosetherapie bei Geräuschempfindlichkeit sinnvoll?
Eine Behandlung mit therapeutischer Hypnose bzw. Hypnosetherapie ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Geräuschempfindlichkeit
• starke Wut-, Ekel- oder Stressreaktionen auslöst
• mit Angst oder Panik verbunden ist
• Konzentration oder Arbeit beeinträchtigt
• den Alltag deutlich einschränkt
• den Schlaf stört
• zu sozialem Rückzug führt
• mit ausgeprägtem Vermeidungsverhalten einhergeht
• in Phasen psychischer Überforderung deutlich zunimmt.
Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist, welche Ursache oder Kombination von Faktoren vorliegt.
Wie läuft eine Hypnosetherapie bei Geräuschempfindlichkeit ab?
Am Anfang steht eine ausführliche Betrachtung der Beschwerden.
Dabei kann es beispielsweise um die Geräusche selbst, die persönliche Reaktion darauf, bisherige Bewältigungsstrategien, Stressfaktoren und mögliche psychische Begleiterkrankungen gehen.
Anschließend werden gemeinsam konkrete Therapieziele formuliert.
Dann wird der Patient in der Trance gemeinsam mit dem Therapeuten geistig durch die tiefen Ebenen des Bewusstseins gehen, dort die verantwortlichen Ursachen und Zusammenhänge gemeinsam aufdecken und diese bearbeiten, verarbeiten und positiv verändern und wenn möglich ganz auflösen.
Sind die auslösenden Ursachen und Zusammenhänge verarbeitet und aufgelöst, lösen sich damit die Symptome auch auf.
Welche Methoden im Einzelfall sinnvoll sind, hängt von der individuellen Ursache und Diagnose ab.
Zusammenfassung: Geräuschempfindlichkeit ist behandelbar – Etscheidend ist die Ursache
Geräuschempfindlichkeit kann sehr unterschiedliche Ursachen haben.
Lärmempfindlichkeit, Geräuschsensibilität, Geräuschüberempfindlichkeit und Geräuschintoleranz können durch körperliche Faktoren, Stress, psychische Belastungen oder eine Kombination verschiedener Faktoren beeinflusst werden.
Bei Misophonie beziehungsweise Misophonia stehen häufig starke emotionale Reaktionen auf bestimmte Geräusche im Vordergrund.
Bei Hyperakusis können alltägliche Geräusche dagegen ungewöhnlich laut, unangenehm oder schmerzhaft erscheinen.
Phonophobie ist insbesondere durch Angst vor Geräuschen gekennzeichnet.
Wenn Faktoren wie Stress, Angst oder Überforderung für die Geräuschempfindlichkeit mitverantwortlich sind, kann eine Hypnosetherapie das Mittel der Wahl sein.
Häufige Fragen zur Geräuschempfindlichkeit
Ist Geräuschempfindlichkeit psychisch?
Geräuschempfindlichkeit kann psychische Ursachen oder psychische Einflussfaktoren haben, muss aber nicht psychisch bedingt sein.
Auch körperliche Ursachen sind möglich. Deshalb sollte zunächst die individuelle Situation therapeutisch abgeklärt werden.
Was hilft bei starker Geräuschempfindlichkeit?
Welche Behandlung hilft, hängt von der Ursache ab.
Wenn Faktoren wie Stress, Angst oder Überforderung für die Geräuschempfindlichkeit mitverantwortlich sind, ist eine Hypnosetherapie eine gute Möglichkeit, die Störung in den Griff zu bekommen.
Kann Stress Geräuschempfindlichkeit verstärken?
Ja. Stress und Müdigkeit können die Beschwerden bei bestimmten Formen der Geräuschempfindlichkeit verstärken.
Dadurch können Geräusche in belastenden Phasen deutlich schwerer tolerierbar sein.
Ist Misophonie dasselbe wie Hyperakusis?
Nein. Bei Misophonie lösen bestimmte Geräusche vor allem starke emotionale Reaktionen aus.
Bei Hyperakusis werden Geräusche häufig als ungewöhnlich laut, unangenehm oder schmerzhaft wahrgenommen.
Die Phänomene können sich allerdings überschneiden.
Wann sollte ich wegen Geräuschempfindlichkeit professionelle Hilfe suchen?
Wenn Geräuschempfindlichkeit Stress hervorruft oder den Schlaf, die Konzentration, den Beruf, soziale Kontakte oder andere Bereiche des Alltags deutlich beeinträchtigt, ist Hypnosetherapie eine gute Möglichkeit, die Störung in den Griff zu bekommen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte.
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