Selbstablehnung und Selbsthass

Ursachen, Symptome und wirksame Behandlung

Wie kann man lernen, sich selbst zu lieben?
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Selbstablehnung und Selbsthass

Selbstablehnung bzw. Selbsthass bedeutet, dass ein Mensch sich selbst, bestimmte Eigenschaften oder Teile der eigenen Persönlichkeit nicht annehmen kann oder sogar grundsätzlich ablehnt.

Häufig geht Selbstablehnung bzw. Selbsthass mit Selbstverachtung, starker Selbstabwertung und übermäßiger Selbstkritik einher.

Betroffene erleben eine negative Selbstwahrnehmung und ein negatives Selbstbild. Sie empfinden sich insgesamt oder zumindest in Teilen, z.B. Ihren Körper als nicht gut genug, unattraktiv, fehlerhaft oder nicht liebenswert.

Aus der inneren Ablehnung kann eine ausgeprägte Ablehnung der eigenen Person entstehen. Gleichzeitig sind Selbstzweifel, Selbstunsicherheit, ein geringer Selbstwert bzw. ein geringes Selbstwertgefühl und mangelnde Selbstakzeptanz typische Begleiterscheinungen.

Der Wunsch nach Veränderung ist dabei häufig mit einem Missverständnis verbunden: Menschen mit Selbstablehnung versuchen oft, sich durch noch mehr Selbstkritik zu verbessern. Tatsächlich verstärkt ständige Selbstabwertung jedoch häufig genau den Kreislauf, unter dem sie leiden.

Selbstablehnung und Selbsthass auflösen durch moderne Hypnosetherapie

Die gute Nachricht ist: Jeder Mensch kann Selbstablehnung und Selbsthass wirksam abbauen

Eine starke Hilfe hierbei kann die moderne Hypnosetherapie bieten.

Mit den richtigen Techniken moderner therapeutischer Hypnose lässt sich ein negatives Selbstbild meistens sehr gut abbauen und in echte Selbstliebe umwandeln.
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Verantwortliche Ursachen und Zusammenhänge verarbeiten und auflösen

Die verantwortlichen bzw. auslösenden Ursachen für Selbstablehnung bzw. Selbsthass liegen in den tiefen Ebenen des Bewusstseins, im Unterbewusstsein.

Diese tiefen Ursachen und Zusammenhänge müssen aufgedeckt und aufgelöst werden.

Hierzu ist die moderne therapeutische Hypnose in besonderem Maße geeignet, da wir mit Hypnose einen direkten Zugang zu den tiefen Ebenen des Bewusstseins und damit zu den auslösenden Ursachen der Thematik erhalten.

Durch diesen direkten Zugang können die verantwortlichen Ursachen gezielt aufgedeckt, verarbeitet und aufgelöst werden.

Dadurch erzielt man mit therapeutischer Hypnose oft deutlich schnellere und auch nachhaltigere Ergebnisse als mit vielen anderen konventionellen therapeutischen Maßnahmen.

Informationen zum Thema Selbstliebe finden Sie hier

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Selbstablehnung und Selbsthass:

Wenn die eigene Person zum inneren Gegner wird

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Was ist Selbstablehnung?

Bei einer gesunden Selbstwahrnehmung können Menschen eigene Stärken und Schwächen erkennen, ohne ihren gesamten persönlichen Wert infrage zu stellen.

Fehler gehören zum Leben, ohne dass daraus die Überzeugung entsteht: „Mit mir stimmt etwas nicht.“

Bei Selbstablehnung bzw. beim Selbsthass ist die Bewertung dagegen häufig grundsätzlich negativ.

Ein Fehler wird nicht als einzelnes Verhalten betrachtet, sondern als Beweis für die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit.

Typische innere Gedanken können sein:

• „Ich bin nicht gut genug.“
• „Mein Körper ist fehlerhaft“
• „Andere Menschen sind besser als ich.“
• „Ich bin nicht attraktiv.“
• „Andere Menschen sind attraktiver als ich.“
• „Ich mache immer alles falsch.“
• „Ich darf keine Fehler machen.“
• „Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden.“
• „So, wie ich bin, kann ich mich nicht akzeptieren.“

Aus einer solchen inneren Ablehnung kann sich eine Selbstablehnung bzw. Selbsthass entwickeln.

Manche Betroffene empfinden sogar regelrechte Selbstverachtung oder wünschen sich, anders zu sein beziehungsweise eine andere Person zu sein.

Dabei handelt es sich nicht einfach um „zu wenig Selbstbewusstsein“.

Eine ausgeprägte Selbstablehnung kann psychisch sehr belastend sein und mit Depressionen, Angstproblemen, Essstörungen oder anderen psychischen Beschwerden verbunden sein.

Selbstablehnung und Selbsthass: Wo liegt der Unterschied?

Selbstablehnung beschreibt vor allem die fehlende innere Annahme der eigenen Person.

Selbsthass geht häufig noch weiter: Die betroffene Person empfindet starke negative Gefühle gegenüber sich selbst.

Auch Selbstverachtung kann auftreten. Dabei werden eigene Eigenschaften oder das eigene Verhalten nicht nur kritisch beurteilt, sondern als minderwertig, beschämend oder verachtenswert erlebt.

Ein weiterer zentraler Begriff ist die Selbstabwertung. Sie zeigt sich beispielsweise darin, dass Erfolge heruntergespielt werden, Fehler überbewertet und eigene Bedürfnisse als unwichtig betrachtet werden.

Ständige Selbstkritik kann diesen Prozess verstärken. Wer sich permanent mit anderen vergleicht und sich dabei grundsätzlich schlechter bewertet, entwickelt leichter ein negatives Selbstbild und eine negative Selbstwahrnehmung.

Ursachen von Selbstablehnung

Die Ursachen und die Entstehung von Selbstablehnung sind individuell.

Meist gibt es nicht den einen Auslöser. Häufig wirken mehrere Gründe und belastende Erfahrungen über längere Zeit zusammen.

Zu möglichen Einflussfaktoren gehören:

• Erfahrungen in der Kindheit
• die Erziehung
• belastende Erfahrungen in der Bindung
• Bindungstrauma
• Trauma und Entwicklungstrauma
• emotionaler Missbrauch
• psychische Gewalt
• Vernachlässigung
• Ablehnung durch Eltern
• Kritik durch Eltern
• Mobbing
• soziale Ablehnung
• übermäßiger Perfektionismus
• Leistungsdruck
• ständiger Vergleich
• gesellschaftlicher Druck
• negative Erfahrungen mit dem eigenen Körper

Kindheit und Erziehung

Die Kindheit spielt bei der Entwicklung des Selbstbildes eine wichtige Rolle.

Kinder lernen unter anderem durch die Reaktionen ihrer Bezugspersonen, wie sie sich selbst einschätzen können.

Wiederholte Kritik durch Eltern, emotionale Distanz, Beschämung, übermäßige Erwartungen oder Ablehnung durch die Eltern können dazu beitragen, dass ein Kind seine eigene Person als problematisch oder nicht ausreichend erlebt.

Besonders belastend kann sein, wenn Zuwendung scheinbar an Bedingungen geknüpft ist: Leistung, Anpassung, Aussehen oder Verhalten müssen dann stimmen, damit sich das Kind angenommen fühlt.

Das bedeutet nicht, dass jede kritische Erziehung automatisch zu Selbstablehnung führt.

Die Entwicklung psychischer Belastungen ist komplex und hängt unter anderem von Persönlichkeit, Beziehungen, Lebensumständen und weiteren Erfahrungen ab.

Bindung, Trauma und Entwicklungstrauma

Auch frühe Beziehungserfahrungen können die spätere Selbstwahrnehmung beeinflussen.

Unsichere Bindungserfahrungen oder ein Bindungstrauma können beispielsweise mit tiefen Überzeugungen verbunden sein wie: „Ich bin nicht wichtig“, „Ich werde verlassen“ oder „Mit mir stimmt etwas nicht.“

Bei einem Entwicklungstrauma können wiederholte belastende Erfahrungen während wichtiger Entwicklungsphasen eine Rolle spielen.

Dazu können chronische Vernachlässigung, emotionale Zurückweisung, psychische Gewalt oder emotionaler Missbrauch gehören.

Ein Trauma muss allerdings nicht zwangsläufig zu Selbstablehnung führen. Ebenso kann Selbstablehnung ohne klassisches Trauma entstehen.

Mobbing und soziale Ablehnung

Mobbing kann das Selbstbild erheblich beeinträchtigen.

Wer über längere Zeit abgewertet, ausgeschlossen oder lächerlich gemacht wird, kann die Aussagen anderer irgendwann als vermeintliche Wahrheit über die eigene Person übernehmen.

Auch soziale Ablehnung in Freundschaften, Partnerschaften, Schule oder Beruf kann Selbstzweifel und Selbstunsicherheit verstärken.

Körperbild, Aussehen und Selbstablehnung

Ein besonders häufiges Thema ist das eigene Aussehen.

Ein negatives Körperbild bzw. auf “neudeutsch“ ein negatives Body Image kann zu ständiger Selbstkritik führen.

Betroffene kontrollieren möglicherweise häufig ihr Aussehen, vermeiden Spiegel, fotografieren sich wiederholt, vergleichen ihren Körper mit anderen oder empfinden bestimmte Körpermerkmale als nicht akzeptabel.

So kann ein Kreislauf entstehen:

Vergleich → negative Selbstwahrnehmung → Scham → Selbstabwertung → noch mehr Kontrolle und Vergleich → verstärkte Selbstablehnung.

Soziale Medien können einen solchen Vergleich zusätzlich fördern, insbesondere wenn stark bearbeitete oder idealisierte Darstellungen als Maßstab für das eigene Aussehen verwendet werden.

Ein problematisches Körperbild ist jedoch nicht automatisch eine psychische Erkrankung.

Wenn allerdings die Beschäftigung mit Gewicht, Figur oder Aussehen das Leben zunehmend bestimmt, sollte professionelle Unterstützung in Betracht gezogen werden.

Selbstablehnung und Essstörungen

Eine ausgeprägte Selbstablehnung tritt oft gemeinsam mit Essstörungen auf.

Besonders bei Magersucht bzw. Anorexie können Körperbild, Selbstwert und Selbstwahrnehmung erheblich beeinträchtigt sein.

Menschen mit Anorexie entwickeln oft einen verzerrten Eindruck vom eigenen Körper und knüpfen ihren persönlichen Wert stark an Gewicht, Figur oder Kontrolle über das Essen.

Wichtig ist: Selbstablehnung ist nicht die einzige Ursache von Essstörungen.

Essstörungen sind komplexe psychische Erkrankungen, bei denen biologische, psychologische und soziale Faktoren zusammenspielen können.

Mehr Informationen über Essstörungen finden Sie hier

Bei Verdacht auf Magersucht, Anorexie oder eine andere Essstörung ist eine professionelle medizinische und psychotherapeutische Abklärung besonders wichtig.

Symptome und typische Anzeichen von Selbstablehnung

Selbstablehnung kann sich emotional, gedanklich und im Verhalten zeigen.

Typische Anzeichen sind:

Gedanken und innere Dialoge

• ständige Selbstkritik
• ausgeprägte Selbstzweifel
• Gedanken an die eigene Unzulänglichkeit
• negatives Grübeln
• übermäßiger Vergleich mit anderen
• Perfektionismus
• Angst vor Fehlern
• Schwierigkeiten, Komplimente anzunehmen
• Herunterspielen eigener Erfolge

Gefühle

• Scham
• Schuldgefühle
• Traurigkeit
• innere Leere
• Angst vor Ablehnung
• Minderwertigkeitsgefühle
• Selbsthass
• Selbstverachtung
• starke Unsicherheit

Verhalten

• sozialer Rückzug
• Vermeidung bestimmter Situationen
• übermäßige Anpassung
• ständiges Bedürfnis nach Bestätigung
• übermäßige Kontrolle
• zwanghafter Perfektionismus
• Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
• Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen

Die konkrete Ausprägung ist von Person zu Person verschieden.

Selbstablehnung und Depression

Ein enger Zusammenhang besteht oft zwischen Selbstablehnung Depression und depressiven Beschwerden.

Eine Depression kann von ausgeprägter Selbstkritik, Schuldgefühlen, Hoffnungslosigkeit und einem negativen Selbstbild begleitet sein.

Umgekehrt kann anhaltender Selbsthass psychisch stark belasten und depressive Symptome begünstigen oder verstärken.

Selbsthass und Depression treten oft gemeinsam auf und bilden oft einen relevanten Zusammenhang, genau wie Selbstkritik und Depression bzw. Selbstablehnung und Depression.

Bei Depressionen können negative automatische Gedanken die eigene Person besonders stark abwerten.

Allerdings bedeutet Selbstablehnung nicht automatisch, dass eine Depression vorliegt. Eine fachliche Diagnose sollte immer durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen erfolgen.

Bei Gedanken, sich selbst zu verletzen oder nicht mehr leben zu wollen, sollte unverzüglich professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Welche Gefahren kann Selbstablehnung haben?

Unbehandelte, ausgeprägte Selbstablehnung kann langfristig verschiedene Lebensbereiche beeinträchtigen.

Dazu gehören beispielsweise:

• psychische Erschöpfung
• soziale Isolation
• Beziehungsschwierigkeiten
• übermäßige Anpassung
• chronischer Perfektionismus
• Angst vor Fehlern
• depressive Beschwerden
• Angstprobleme
• gestörtes Essverhalten
• Essstörungen
• Probleme mit dem eigenen Körperbild
• Schwierigkeiten bei der Selbstfürsorge

Ein besonders problematischer Kreislauf entsteht, wenn Betroffene versuchen, ihren vermeintlichen persönlichen Wert durch Leistung zu beweisen.

Leistungsdruck → Perfektionismus → Selbstkritik → Versagenserleben → Selbstabwertung → Selbsthass → noch mehr Leistungsdruck.

Die entscheidende therapeutische Frage lautet deshalb nicht nur: „Wie kann ich besser werden“, sondern auch: „Warum glaube ich, dass ich erst besser werden muss, um wertvoll zu sein?“

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Wie wird Selbstablehnung behandelt?

Bei ausgeprägter Selbstablehnung kann Psychotherapie eine wichtige Unterstützung sein.

Psychotherapeutische Verfahren können dabei helfen, negative Überzeugungen zu erkennen und zu verändern. Ein zentraler Bestandteil kann sein, die automatische Selbstkritik zu hinterfragen und eine realistischere Selbstwahrnehmung aufzubauen.

• Kognitive Verhaltenstherapie
• Schematherapie
• Traumatherapie
• Arbeit am Selbstwert und an der Selbstakzeptanz

Dabei geht es nicht darum, sich einzureden, dass man „perfekt“ sei. Vielmehr geht es um Selbstakzeptanz: Die eigene Person darf Stärken und Schwächen, Erfolge und Fehler enthalten.

So kann sich die fehlende Selbstliebe allmählich in eine realistischere und freundlichere Beziehung zu sich selbst verändern.

Hypnosetherapie bei Selbstablehnung

Ein besonders wirksames und vergleichsweise schnelles Behandlungsverfahren, um Selbstablehnung bzw. Selbsthass abzubauen ist die moderne therapeutische Hypnose bzw. Hypnosetherapie

Moderne Hypnosetherapie ist eine Sonderform der Gesprächs-Psychotherapie

Der große Vorteil der Hypnosetherapie gegenüber allen anderen Methoden ist, dass mittels moderner Hypnosetherapie unbewusste Denk- und Verhaltensmuster meist recht schnell positiv verändert werden und emotionale Blockaden aufgelöst werden können.

Damit ist die moderne therapeutische Hypnose bzw. Hypnosetherapie eine hochwirksame und auch vergleichswese schnelle Möglichkeit, Selbstablehnung und Selbsthass aufzulösen und eine gesunde, starke Selbstliebe zu entwickeln.

Zudem kann mit den richtigen Behandlungsverfahren der modernen Hypnosetherapie eine starke Selbstakzeptanz, Selbstannahme, Selbstmitgefühl, Selbstfürsorge und Selbstrespekt geschaffen sowie ein gesundes Selbstbild installiert und eine stabile Identität entwickelt werden.

Hypnosetherapie sollte auf jeden Fall nur von qualifizierten Hypnosetherapeuten durchgeführt werden, die über so genannte “aufdeckende und auflösende“ Behandlungsverfahren verfügen und die diese Behandlungsverfahren sicher in der Behandlung einsetzen können.

Einfache und oberflächliche Methoden der Hypnosetherapie, die z.B. auf Anweisungen in Form von Suggestionen oder Affirmationen basieren, führen bei dieser Thematik kaum zu nachhaltigen positiven Veränderungen.

Was ist Hypnosetherapie?

Die Hypnosetherapie ist eine moderne und hocheffiziente Sonderform der Gesprächs-Psychotherapie.

Ein guter Hypnosetherapeut muss immer zunächst auch ein guter Psychotherapeut sein.

Zusätzlich zur regulären Psychotherapie werden in der modernen Hypnosetherapie mentale Techniken wie z.B. Hypnose genutzt, mit denen meist deutlich schneller tiefgreifende Veränderungen im Unterbewusstsein erzielt werden können

Mit diesen hocheffizienten Techniken können zahlreiche Störungen wie mangelnde Selbstliebe meistens relativ schnell und effizient behandelt werden.

Hypnose – Fokussierte Aufmerksamkeit bei gleichzeitiger tiefster Entspannung

Nur in der hypnotischen Trance, einem Zustand tiefster Entspannung bei gleichzeitiger erhöhter Konzentration, ist der Zugang zu den sehr tiefen Ebenen des Bewusstseins möglich.

Durch diesen direkten Zugang kann der Hypnosetherapeut sehr viel direkter arbeiten, als dies in anderen Therapieformen möglich ist.

Dadurch kann er bei vielen Problemen und Störungen meist deutlich schnellere Verbesserungen erzielen.

Dies gilt insbesondere auch für die Auflösung von Selbstzweifeln, Selbstablehnung oder Selbsthass.

Wie läuft eine Hypnosetherapie ab?

In der Hypnosepraxis beginnt eine Hypnosetherapie-Sitzung zum Abbau von Selbstablehnung normalerweise mit einem ausführlichen Gespräch.

Der Therapeut ermittelt dabei die spezifischen Auslöser und Symptome der Störung sowie die konkreten psychischen Belastungen.

Anschließend wird der Patient in einen tiefenentspannten Zustand versetzt, in dem der Hypnosetherapeut gemeinsam im Dialog mit dem Patienten die auslösenden Faktoren der Selbstzweifel exploriert und aufdeckt und diese dann verarbeitet und auflöst.

Nur in der hypnotischen Trance, einem Zustand tiefster Entspannung bei gleichzeitiger erhöhter Konzentration, ist der Zugang zu den sehr tiefen Ebenen des Bewusstseins möglich.

Durch diesen direkten Zugang kann der Hypnosetherapeut sehr viel direkter arbeiten, als dies in anderen Therapieformen möglich ist, und er kann bei vielen Problemen und Störungen wie z.B. Selbstzweifeln und schädlichen Glaubenssätzen meist deutlich schnellere Verbesserungen erzielen.

Entscheidend ist hierbei die Qualifikation des Hypnosetherapeuten.

Selbstliebe entwickeln durch Hypnosetherapie

Wir lernen, uns selbst so anzunehmen, wie wir sind und wir lernen, uns uneingeschränkt selbst zu lieben.

Wir lernen ausserdem, unsere Schwächen zu akzeptieren und unsere eigenen Stärken zu schätzen.

Dadurch lernen wir, eine stabile innere Stärke aufzubauen, Grenzen zu setzen, Stress im Alltag zu reduzieren und toxischen Beziehungen aus dem Weg zu gehen.

Unsere neue Selbstliebe verdrängt die Selbstablehnung und den Selbsthass und schafft ein stabiles Fundament der Sicherheit, in dem Fehler erlaubt sind und der eigene Wert nicht von Bestätigung im Außen abhängt.

Selbstablehnung überwinden: Was im Alltag helfen kann

Professionelle Behandlung kann durch kleine Veränderungen im Alltag ergänzt werden.

Diese ersetzen bei starkem Leidensdruck keine Psychotherapie, können aber einen hilfreichen Anfang darstellen.

1. Selbstkritik bewusst wahrnehmen

Beobachten Sie, wie Sie innerlich mit sich sprechen. Würden Sie dieselben Worte zu einem Menschen sagen, den Sie lieben?

2. Fakten von Bewertungen trennen

„Ich habe einen Fehler gemacht“ ist eine konkrete Feststellung.

„Ich bin unfähig“ ist dagegen eine globale Bewertung der eigenen Person.

Diese Unterscheidung kann helfen, Selbstabwertung zu erkennen.

3. Den Vergleich reduzieren

Ständiger Vergleich kann ein negatives Selbstbild verstärken. Besonders idealisierte Darstellungen in sozialen Medien sind kein objektiver Maßstab für den eigenen Wert.

4. Perfektionismus hinterfragen

Perfektionismus ist nicht immer problematisch. Wenn jedoch jeder Fehler als persönliches Versagen interpretiert wird, kann er die Selbstablehnung verstärken.

5. Körper und Selbstwert voneinander trennen

Der eigene Wert hängt weder von Gewicht noch Aussehen noch Leistung ab. Ein gesünderes Körperbild kann entstehen, wenn der Körper nicht permanent bewertet wird.

6. Selbstakzeptanz statt Selbstoptimierung

Das Ziel muss nicht sein, irgendwann „gut genug“ zu werden. Mangelnde Selbstakzeptanz kann sich verändern, wenn die eigene Person auch mit Unvollkommenheiten angenommen werden darf.

Wann ist professionelle Hilfe sinnvoll?

Professionelle Unterstützung ist besonders empfehlenswert, wenn Selbstablehnung, Selbsthass oder Selbstverachtung über längere Zeit bestehen und den Alltag, Beziehungen, Arbeit oder Gesundheit beeinträchtigen.

Auch bei folgenden Anzeichen sollte eine fachliche Abklärung erfolgen:

• anhaltende depressive Stimmung
• ausgeprägte Selbstabwertung
• starke Schuldgefühle oder Scham
• Essstörungen oder problematisches Essverhalten
• Magersucht beziehungsweise Verdacht auf Anorexi
• traumatische Erfahrungen
• sozialer Rückzug
• starke Angst vor Ablehnung
• Selbstverletzungsimpulse oder Suizidgedanken

Je früher belastende Muster erkannt werden, desto eher kann eine passende Behandlung beginnen.

Selbstablehnung ist erlernt – und damit ist sie veränderbar

Selbstablehnung entsteht häufig nicht plötzlich.

Die Entstehung kann durch frühe Erfahrungen, Beziehungen, Erziehung, Kritik, soziale Ablehnung, Mobbing, Leistungsdruck, Perfektionismus, Trauma oder ein belastendes Körperbild beeinflusst werden.

Doch selbst wenn sich ein negatives Selbstbild über viele Jahre entwickelt hat, bedeutet das nicht, dass es unveränderbar ist.

Die moderne therapeutische Hypnose bzw. Hypnosetherapie kann wirksam dabei helfen, die Ursachen und zugrunde liegenden Muster zu verstehen, belastende Überzeugungen zu verändern und eine stabilere Selbstwahrnehmung zu entwickeln.

Der Weg aus der Selbstablehnung besteht nicht darin, sich selbst zu zwingen, sich plötzlich großartig zu finden.

Häufig beginnt er wesentlich unspektakulärer: damit, die eigene Person nicht mehr als Feind zu behandeln.

Selbstakzeptanz bedeutet nicht, alles an sich mögen zu müssen. Sie bedeutet, sich auch mit Fehlern, Unsicherheiten und Schwächen als wertvollen Menschen anzuerkennen.

Zusammenfassung und häufige Fragen zu Selbstablehnung und Selbsthass

Was ist Selbstablehnung?

Selbstablehnung bezeichnet eine anhaltende negative Haltung gegenüber der eigenen Person oder bestimmten Eigenschaften. Sie kann sich als Selbstkritik, Selbstabwertung, Selbsthass oder Selbstverachtung äußern und mit einem geringen Selbstwertgefühl verbunden sein.

Was sind die häufigsten Ursachen von Selbstablehnung?

Mögliche Ursachen sind belastende Erfahrungen in der Kindheit, Kritik durch Eltern, Ablehnung durch Eltern, Vernachlässigung, psychische Gewalt, emotionaler Missbrauch, Mobbing, soziale Ablehnung, Leistungsdruck, Perfektionismus und ein negatives Körperbild.
Auch Trauma und Entwicklungstrauma können eine Rolle spielen.

Was ist der Unterschied zwischen Selbstkritik und Selbsthass?

Selbstkritik kann grundsätzlich konstruktiv sein, wenn sie sich auf ein konkretes Verhalten bezieht und Veränderung ermöglicht. Selbsthass und Selbstverachtung richten sich dagegen gegen die eigene Person und sind häufig mit globalen Abwertungen verbunden.

Kann Selbstablehnung eine Depression auslösen?

Selbstablehnung und Depression können sich gegenseitig verstärken. Eine Depression kann starke Selbstkritik, Schuldgefühle und ein negatives Selbstbild verursachen.
Umgekehrt kann chronischer Selbsthass eine erhebliche psychische Belastung darstellen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Selbstablehnung und Essstörungen?

Ja. Selbstablehnung, ein negatives Körperbild und ein geringes Selbstwertgefühl können bei Essstörungen vorkommen. Bei Magersucht beziehungsweise Anorexie können Körperwahrnehmung und Selbstwert besonders stark mit Gewicht und Figur verbunden sein. Essstörungen haben jedoch grundsätzlich mehrere mögliche Ursachen.

Kann man Selbstablehnung überwinden?

Ja. Selbstablehnung kann sich verändern. Die moderne therapeutische Hypnose bzw. Hypnosetherapie kann eine starke Unterstützung bieten, um negative Denkmuster, biografische Erfahrungen und zugrunde liegende Überzeugungen zu bearbeiten. Je nach Situation können ausserdem Verhaltenstherapie, Schematherapie oder traumatherapeutische Ansätze eingesetzt werden.

Kann Hypnosetherapie bei Selbstablehnung helfen?

Ja. Hypnosetherapie ist eine wirksame therapeutische Möglichkeit, die tiefen inneren Ursachen und Zusammenhänge der Selbstablehnung aufzudecken, zu verarbeiten und schliesslich aufzulösen.

Wir lernen, uns selbst so anzunehmen, wie wir sind und wir lernen, uns uneingeschränkt selbst zu lieben.

Wir lernen ausserdem, unsere Schwächen zu akzeptieren und unsere eigenen Stärken zu schätzen.

Dadurch lernen wir, eine stabile innere Stärke aufzubauen, Grenzen zu setzen, Stress im Alltag zu reduzieren und toxischen Beziehungen aus dem Weg zu gehen.

Unsere neue Selbstliebe verdrängt alle Selbstzweifel und schafft ein stabiles Fundament der Sicherheit, in dem Fehler erlaubt sind und der eigene Wert nicht von Bestätigung im Außen abhängt.
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